BLITZER Abzocke

Es hat geblitzt: Bußgeld oder Führerschein weg – was kann man machen?

Rote Ampel überfahren, waren Sie zu schnell – oder ist der Blitzer defekt. Das kommt öfter vor als man denkt!

Falls Sie besonders schnell unterwegs waren oder schon einige Punkte in Flensburg haben, dann kann das schnell bedeuten: geblitzt, Führerschein weg! Um Ihre Rechte bestmöglich zu schützen, Stichwort Blitzer Abzocke, bedarf es besonderer Kenntnisse der Materie und der Rechtsprechung. ADAC Fachanwälte für Verkehrsrecht: Ihr Vorteil, den Ihnen nicht jeder Anwalt bieten kann. Wir prüfen Ihre Rechte – lassen Sie sich von uns helfen!

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Mit hoher Geschwindigkeit geblitzt – was nun?

Morgens den Wecker überhört oder abends schnell in den Feierabend: Ein paar Stundenkilometer zu schnell und es hat geblitzt. Nun kann es teuer werden. Je nach Geschwindigkeit wird nicht nur ein Bußgeld fällig, sondern es gibt auch Punkte für zu schnelles Fahren. Wir erklären Ihnen kurz, was Sie erwartet, wenn Sie geblitzt wurden:

Zunächst muss unterschieden werden, ob Sie innerorts oder außerorts geblitzt wurden:
Bis zu einer Überschreitung von 20 km/h werden Sie innerorts mit einem Bußgeld von bis zu 35 Euro belegt. Überschreiten Sie die zulässige Höchstgeschwindigkeit um mehr als 21 km/h erhalten Sie neben dem Bußgeld außerdem noch Punkte für zu schnelles Fahren. Werden Sie mit einer Überschreitung von über 31 km/h geblitzt, müssen Sie zusätzlich den Führerschein abgeben.

Außerorts werden Überschreitungen der Höchstgeschwindigkeit zumeist weniger stark bestraft: Erwischt ein Blitzer Sie mit bis zu 30 km/h zu schnell, erwartet Sie ein Bußgeld von bis zu 30 Euro. Punkte für zu schnelles Fahren gibt es ebenfalls ab 21 km/h. Den Führerschein müssen Sie jedoch erst abgeben, wenn Sie mit einer Überschreitung von 41 km/h geblitzt wurden.

Es hat geblitzt, was nun?

Warten Sie, nachdem Sie geblitzt wurden, auf die Zustellung des Bußgeldbescheids. Erst in diesem Brief erfahren Sie, wie hoch das Bußgeld ist, ob Sie Punkte für zu schnelles Fahren bekommen und ob ein Fahrverbot ausgesprochen wird. Prüfen Sie anschließend das Foto, das der Blitzer von Ihnen aufgenommen hat. Die Fahrerin oder der Fahrer sollten klar erkennbar sein. Überlegen Sie, ob Sie Einspruch gegen den Bußgeldbescheid einlegen wollen. Wir beraten Sie kompetent und helfen Ihnen fehlerhafte oder unberechtigte Bußgeldbescheide abzuwenden. Viele Bußgeldbescheide sind fehlerhaft erstellt oder die Messungen weisen Fehler auf. Häufig lohnt sich daher der Einspruch, insbesondere dann, wenn Punkte für zu schnelles Fahren oder Führerscheinentzug drohen.

Die Einstellung eines Blitzers ist mitunter eine komplizierte Angelegenheit, bei der viele Fehler entstehen können. Vor allem mobile Blitzer, die täglich auf und abgebaut werden, sind fehleranfällig. Sind Sie geblitzt worden, sollten Sie sich daher sofort merken, wie schnell Sie laut Tacho gefahren sind. Weicht der Bußgeldbescheid deutlich von diesem Wert ab, sollten Sie den Einspruch in Betracht ziehen. Sind Sie bereits mehrfach durch einen Blitzer erwischt worden sind oder haben bereits Punkte für zu schnelles Fahren in Flensburg gesammelt, lohnt es sich oft. Bedenken Sie, dass der achte Punkt in Flensburg zum Entzug der Fahrerlaubnis führt – und dies mindestens für ein halbes Jahr. Nichts ist ärgerlicher, als das eigene Fahrzeug jeden Morgen auf dem Weg zur Arbeit nicht nutzen zu dürfen. Haben Sie sich für einen Einspruch gegen einen Bußgeldbescheid durch einen Blitzer entschieden, sollten Sie einen Anwalt wählen, der mit der Materie und der Rechtsprechung vertraut ist. Hier können Sie sich auf uns verlassen: Wir bieten Ihnen ADAC Fachanwälte für Verkehrsrecht, die genau wissen, wann sich ein Einspruch gegen einen Blitzer oder gegen Punkte für zu schnelles Fahren lohnt.

Lassen Sie sich von uns beraten!